Technik

Automatikgetriebe gewinnen ständig an Bedeutung und der Markt und das Interesse wachsen von Jahr zu Jahr. Moderne Automatikgetriebe beschleunigen heute besser, sind komfortabler und oft sogar sparsamer als Handschaltgetriebe. Da ist es nicht verwunderlich dass die Nachfrage und dadurch auch die Entwicklung mit großen Schritten voranschreiten.

Anfang der 1990er Jahre haben sich die meisten Hersteller für die elektronische Getriebesteuerung entschieden. Die Fliehkraftregler, Vakuumdosen, Seil – bzw. Drahtzüge, welche die Lage der Schaltpunkte bestimmt haben, gehören schon zur Geschichte. Getriebe werden heute durch komplizierte Hydrauliksysteme gesteuert.

Ein modernes Getriebe ist ein mechanisch-hydraulisches Element, das seine Aufgabe exakt nach elektrischen Signalen realisiert. Unter Berücksichtigung der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Stellung des Gaspedals, der Motorbelastung, der Öl- und Umgebungstemperatur und sogar der Fahrergewohnheiten berechnet sendet das sogenannte EGS Modul (Elektrohydraulische Getriebesteuerung) die benötigten Steuerungssignale für optimale Getriebeübersetzung.

Viele Faktoren und Elemente des Fahrzeugs haben unmittelbaren Einfluss auf die korrekte Arbeit des Automatikgetriebes. Je mehr zusammenhängende Systeme, Sensoren und Funktionen des Automatikgetriebes vorhanden sind, desto mehr potentielle Ausfallursachen entstehen. Jedoch ist die Auffindung der ursprünglichen Ausfallursache, die Grundlage jeder effektiven Reparatur.